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28.11.2016

Zufrieden mit der zweiten Auflage des Lichterabends.


Eine gemütlicher Abend zum Feiern für die Reuschenberger Bürger und Gäste,
dazu hatte der Arbeitskreis Reuschenberg e.V. am 17.11. geladen - zum Lichterabend
2016. Auch wenn sich das Wetter am Abend eher ungemütlich zeigte, so
ziehen die Verantwortlichen des Arbeitskreises eine positive Bilanz.


„Wir freuen uns über die vielen Besucherinnen und Besucher, die sich vom
Wetter nicht abschrecken ließen und die Angebote und das Bühnenprogramm
erfreulich gut angenommen haben.“ resümiert Gabi Schroter, die 1. Vorsitzende.
„Alleine die umfangreichen Vorbereitungen haben uns im Team noch enger
zusammenrücken lassen.“ kommentiert Reinhold Gauder, der dritte Vorsitzende
und ist froh und stolz auf die Mannschaft, denn es sind doch unzählige helfende
Hände notwendig den Abend zu planen und durchzuführen. Die grünen Mützen
waren auch am Lichterabend allgegenwärtig und markierten die vielen aktiven
Mitglieder und deren Mitarbeiter.


Traditionell wird an diesem Abend die Weihnachtsbeleuchtung in Reuschenberg
eingeschaltet, die der Arbeitskreis mit Unterstützung des Lichterteams in den
Wochen vorher installiert und aufgehangen hatte. So illuminieren die Reuschenberger
Einzelhändler und Dienstleister ihren Kunden die Ladenstraßen an der
Lupinen- und Bergheimer Straße und sorgen für weihnachtliche Stimmung.

Die Holzheimer Gospel-Kids unter der Leitung von Herrn Feiser und die Regimentsbläser sorgten für passende musikalische Untermalung während die TeamsGlühwein, Punsch, Tee, Grünkohl, Würstchen, Cupcakes und anderes anboten.Auf der Bühne wurden die Martinslaternen der Kinder prämiert und ein Reisegutscheinverlost bevor zu später Stunde das Feuerwerk den Abschluß markierte.


„Unser Dank gilt natürlich allen Sponsoren und Helfern - und das sind wirklich
nicht wenige“ bemerkt Reinhold Gauder noch während er mit seinem Team zu
später Stunde beginnt alles wieder abzubauen und in den LKW zu verladen.

Am Wetter für den Lichterabend 2017 will man noch arbeiten.

 

Fotos: © Udo Leist, Lennard Leist


02.08.2016

Die Grundversorgung in Reuschenberg ist wieder gesichert.

Endlich wieder normal Einkaufen in Reuschenberg. Seit Montag, dem 1. August hat Reuschenberg wieder einen Supermarkt. Der LIDER-SUPERMAKT hat eröffnet und bietet ein großes Angebot an Lebensmitteln frischem Gemüse, Obst und vielem mehr. Mitte Juni hatte die "Kaisers"-Filiale, für viele Reuschenberger überraschend, geschlossen. Hierdurch entstand ein unerwarteter Engpass in der Grundversorgung des Stadtteils. Drei Bäckerei-Filialen und zwei Metzgereien sind zwar vorhanden, aber gerade ältere- nicht mobile Reuschenberger Bürger beklagten die fehlende Nahversorgung. Und der Neubau des REWE-Supermarktes auf dem Kirmesplatz wird noch eine Weile auf sich warten lassen.


v.links: Andreas Lyssi, Jörg Schroter (zweiter Vors. Arbeitskreis), Claudia Weipert-Lyssi, Herr Lider und Gabi Schroter (Vorsitzende des Arbeitskreises)


Auch von Vorstand und Mitgliedern des Arbeitskreises wurden der Chef und die Mitarbeiter des neuen Supermarktes herzlich willkommen geheißen. Sie übergaben ein kleines Präsent und machten einen Rundgang durch den neuen Markt.

Ein wenig Urlaubsstimmung kommt schon auf, wenn man durch die Gänge des Supermarktes geht. Das liegt natürlich an den mitunter unbekannten Produkten, die in den gut gefüllten Regalen zu finden sind. Die türkischen Betreiber des Supermarktes haben - auch angesichts des neu entstehenden REWE-Supermarktes - ihr Warenangebot im Schwerpunkt auf die Bedarfe der Kunden ausgerichtet, die aus der gleichen Kulturregion kommen. Das ist aber in großen Teilen deckungsgleich mit der Grundversorgung, die die Reuschenberger gewohnt sind. Zwar finden sich nicht alle gewohnten Markenerzeugnisse in den Regalen, aber nahezu alles was zuletzt vermisst wurde ist auch hier zu finden.

Die Frischfleisch-Theke bietet ein ansehnliches Angebot an frischem Lamm- und Geflügelfleisch. Wer anderes, oder eine größere Auswahl an Aufschnitt sucht, der findet diese natürlich in den beiden Reuschenberger Metzgereien. Hier ergänzen sich die alteingesessenen Familienbetriebe nahezu ideal mit dem Angebot des Lider-Supermarktes.
Das Angebot an frischem Obst und Gemüse sieht hervorragend aus und entspricht genau dem, was man aus südlichen Gefielden oder anderen südländischen Geschäften gewohnt ist. Die Sortiments-Zusammenstellung ist noch nicht abgeschlossen und die Betreiber des Marktes haben signalisiert, durchaus empfänglich für die Wünsche der Kunden zu sein, sofern sie sich umsetzen lassen.
So wird man zwar ein breites Angebot an Wasser, Limonaden und Säften finden, allerdings keine alkoholischen Getränke. Wer bestimmte Produkte sucht und nicht findet, der fragt einfach das Personal, das immer freundlich weiterhilft und genau weiß wo welche Produkte zu finden sind.

Eine große Lücke ist geschlossen. An der kurzfristig initiierten Aktion, der Einkaufstouren in Form der Nachbarschafts- oder Bürgerhilfe ändert das nichts. Das Angebot bleibt weiterhin bestehen um diejenigen zu unterstützen, die aufgrund Ihres Alters, ihrer Mobilität oder ihrer Konstitution nicht mehr so gut selber können, oder eben Hilfe beim Transport annehmen möchten. Die Kontakte sind bekannt und laufen auf privater Basis nach Bedarf weiter.


Bis zur Eröffnung des Vollsortimenters REWE auf dem Kirmesplatz, in dem dann sogenannten "Reuschenberger Markt", wird es noch eine Weile dauern. Wir sind sicher, dass das etwas andere Angebot des LIDER-Supermarktes wenigstens Teile der Reuschenberger Haushalte bewegen wird einmal neue Produkte und neue Rezepte auszuprobieren. Vielleicht bringt das etwas südländische Urlaubsstimmung in die Küchen der Reuschenberger.

Dem neuen Supermarkt wünschen wir an dieser Stelle - Viel Erfolg.

Fotos: © Udo Leist



02.12.2015

Lichterabend 2015 – ein toller Erfolg

Der erste Lichterabend des Arbeitskreises kann als toller Erfolg gewertet werden wenn man auf die Besucherzahlen schaut. Zeitweise war es schon sehr "gemütlich" an diesem nicht ganz so freundlichen Freitagabend. Die Arbeitsgruppe des AK-Reuschenberg hatte an der Ecke Bergheimer-Straße - Minzstraße einige Zelte und eine kleine Bühne aufgebaut um für vorweihnachtliche Atmosphäre zu sorgen. Und da gab es einiges zu entdecken.

Für Überraschungen bei groß und klein sorgte eine merkwürdige Gestalt, die bisher in Reuschenberg noch nicht gesehen wurde. Beim genaueren Betrachten entpuppte sich diese als überdimensionale Puppe eines Mandrill-Affens, der vom neu in Reuschenberg ansässigen Mandillus-Shop abgesandt war und Präsente verteilte. Natürlich wurden auch die traditionellen Sympathieträger der Adventszeit gesichtet.


Während die Damen von Mrs. Sporty am Glühwein-, Punsch- und Kakaostand ihr bestes gaben, konnten die Gäste in der Wartezeit aus einer sehr dekorativ präsentierten Auswahl an köstlichen Cup-Cakes und Cake-Pops auswählen, die vom Team von Sabine Eßer angeboten wurden.


Als erster Programmpunkt auf der Bühne starteten die Gospel-Kids aus Holzheim unter der Leitung von Peter Veiser in Begleitung einiger Mütter ihre Darbietung. Unter den leuchtenden Exemplaren der zum Laternenwettbewerb eingereichten Laternen boten die Kleinen, sehr engagiert und festlich Umrahmt ein nettes Programm und ließen nicht nur die Herzen der Mütter höher schlagen. Nach der Darbietung wurden sie vom Engelchen und der Nikoline des Arbeitskreises mit Weckmännern der Bäckerei Dresen belohnt. An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an die Gospel-Kids, die übrigens in Holzheim in der Galerie "amschatzhaus" regelmäßig proben und noch weitere Kinder für ihren Chor suchen.


FORTSETZUNG FOLGT!

 

 

 


28.09.2015

INFORMATIONSVERANSTALTUNG - zu den Notunterkünften für Flüchtlinge in der Schule am Wildpark


Das leerstehende Gebäude der Schule am Wildpark ist seit
12. September Notunterkunft des Landes NRW für Asylbewerber und ausländische Flüchtlinge und wird als Zweigstelle der Zentralen Unterbringungseinrichtung im ehemaligen Alexius-Krankenhaus betrieben.

Man konnte schon von einem vollen Haus sprechen als Sozialdezernent Stefan Hahn am 23.September, um 19.30 Uhr in die Mensa der Gesamtschule an der Erft zum Informationsabend geladen hatte. Die letzten interessierten Bürger konnten nur noch auf den beiseite geräumten Tischen sitzen, oder stehen und den Ausführungen Hahns folgen. Rund 180 Bürgerinnen und Bürger hatten sich auf den Weg gemacht, um sich zu informieren, ihre Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Zunächst informierte Stefan Hahn über das Prozedere bei der Einreise von asylsuchenden Flüchtlingen und das Zuweisungsverfahren der Asylbewerber auf die Bundesländer nach dem "Königsteiner Schlüssel" (abhängig von Steueraufkommen und Bevölkerungsdichte). Demnach liegt der Anteil für NRW aktuell bei 21,24%. Es folge die Verteilung auf die Kommunen.  Im ausliegenden Informationsschreiben der Stadt Neuss heisst es dazu: "Durch die in den letzten Wochen nochmals dramatisch ange­stiegene Zahl der Menschen, die Zuflucht in Deutschland su­chen, und die zum Teil unkontrollierte Einreise von mehreren zehntausend Flüchtlingen in wenigen Tagen stehen die Bun­desländer, die für die Erstaufnahme der Menschen zuständig sind, vor kaum mehr lösbaren Aufgaben. Um diese überhaupt noch gewährleisten zu können, war das Land Ende der letzten Woche gezwungen, kurzfristig weitere Unterbringungsmöglich­keiten in den Städten und Gemeinden anzufordern. In dieser Notsituation hat die verantwortliche Bezirksregierung Arnsberg die leerstehende Schule am Wildpark in Neuss ausgewählt."

Hahn wies darauf hin, dass dies auch für Ihn und die Verantwortlichen der Stadtverwaltung sehr plötzlich kam und quasi in einer Nacht-und-Nebel-Aktion geleistet werden musste. Die Schule am Wildpark ist eine Notunterkunft zur Erstversorgung. Die Asylbewerber kommen direkt nach der Erfassung bei Grenzübertritt in diese Notunterküfte, von denen es in NRW aktuell 141 gibt - neben fünf Erstaufnahmeeinrichtungen und 21 Zentralen Unterbringungseinrichtungen.
In der Schule am Wildpark werden die Menschen erstversorgt, genau erfasst, gesundheitlich gecheckt und betreut. Man gehe von einer Aufenthaltsdauer von 2-3 Wochen aus, bevor sie dann in Zentrale Unterbringungseinrichtungen im ganzen Bundesgebiet weiterverteilt werden.

In der anschließenden Fragerunde konnten die anwesenden Bürger und Bürgerinnen Ihre Sorgen äußern und Fragen stellen. Souverän wies Stefan Hahn Grundsatzfragen zur Flüchtlingsproblematik und Allgemeinplätze ab, weil sie in DIESER Runde nicht gelöst werden könnten, und der Informationsbedarf der meisten Anwesenden sich wohl auf die Gegebenheiten vor Ort konzentrieren würde.
Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern aus der Stadtverwaltung, einem Vertreter der Bezirksregierung und einer Vertreterin der Betreuungsgesellschaft wurden dann viele Fragen beantwortet. Da wurde nach dem Gesundheitszustand der Flüchtlinge und den Untersuchungsroutinen gefragt, weil man sich Sorgen um möglichweise eingeschleppte Krankheiten machte. Eine schnelle Untersuchung aller neu hinzukommenden Personen, ggf. Impfungen und ständiger Kontakt zum Gesundheitsamt sorge für eine relativ zügige Feststellung des Gesundheitszustandes der geflüchteten Menschen. Epidemiologisch bestünde aktuell kein Grund zur Besorgnis.
Weitere Fragen bezogen sich auf Sicherheitsaspekte im direkten Umfeld der Schule am Wildpark. Hahn äußerte Verständnis für die Besorgnis der Bürger und könne verstehen, dass manche unsicher reagieren, wenn ihnen plötzlich eine Gruppe unbekannter, fremdländischer Menschen begegne. Er wies an dieser Stelle aber darauf hin, dass die Menschen gerade aus Kriegs- und Kriesengebieten geflohen sind oder selber verfolgt wurden und eigentlich das Bedürfnis nach friedlichem Aufenthalt hätten. Es sei wahrscheinlicher, dass sie selber verängstigt sind und sich unsicher fühlten. Seiner Einschätzung nach gäbe es kein größeres Gefahrenpotential als bei anderen Gruppen, die sich in der Öffentlichkeit bewegen, auch. Vermehrte Streifenfahrten der Polizei dienten auch dem Schutz der dort untergebrachten Menschen.

Fragen zur geplanten Dauer der Notunterkunft, dem Volumen der zu erwartenden Flüchtlinge und den Wechselintervallen konnte Hahn nur auf Basis seines aktuellen Wissensstandes beantworten, gab aber unmissverständlich zu verstehen, dass die Fakten sich in der aktuellen Lage stündlich verändern könnten, und dass keiner wissen oder einschätzen könne wie es in einer Woche oder einem Monat aussehe.

Zu den Fragen der stellvertretenden Schulleiterin der Gesamtschule an der Erft, die sich Sorgen um die Zusammenlegung der Schul-Standorte machte, weil sich nun ein längeres Verbleiben in dem baulich nicht besonders erfreulichen Gebäude in Weckhoven anbahnte konnte Hahn nur an das zuständige Amt verweisen, wusste aber zu versichern, dass das Gebäude sich in einem Betriebssicheren Zustand befinden müsse, weil dort andernfalls ein Betrieb gar nicht genehmigt worden wäre.
Viele Fragen betrafen die Möglichkeiten vor Ort zu helfen und Sachspenden abzugeben. Die Mitarbeiterin der betreuenden Gesellschaft und die verantwortlichen auf Seiten der Pfarre und des DRK baten darum, sich und die Situation vor Ort erst strukturieren und organisieren zu dürfen um größeres Chaos zu vermeiden. Natürlich freue man sich über die große Hilfsbereitschaft, das Kleiderlager sei aber zur Zeit voll und müsse erst sortiert werden. Auch organisatorisch sei man nach der ersten Woche noch nicht am Ziel.
Nach dem Ende der Veranstaltung gab es noch einige Gespräche zwischen den Verantwortlichen und einzelnen Bürgern. Abschliessend bleibt im Ergebnis eine informierte Bürgerschaft und in die Zukunft gerichtet einige zur Zeit nicht beantwortbare offene Fragen. Das ist aber Gesamtsituation geschuldet, die in NRW besonders deutlich zum tragen kommt.

AKTUELL bitten die Organisatoren darum keine Kleider und Sachspenden anzuliefern. Das Lager ist mehr als gefüllt und man kommt mit dem Sortieren nicht nach. Bitte bewahren Sie Ihre Spenden noch auf. Die Gruppen an Flüchtlingen wechseln ja in relativ kurzen Abständen, und dann werden wieder neue Spenden benötigt.
WANN und WAS gebraucht wird darüber werden wir Sie rechtzeitig auf dieser Plattform informieren.

Fotos: © Udo Leist

 

 


04.01.2015

Erfrischung zum NEUEN JAHR


Wer am Sonntag bei blauem Himmel und Sonnenschein den guten Vorsätzen für 2015 genüge tun wollte, und bei einem Spaziergang oder seiner Radtour in die Nähe des Unternehmens Brata an der Erft kam, den wunderte vermutlich was es dort zu sehen gab.


Eine Vielzahl von Einsatzfahrzeugen der Neusser Katastrophrnschutz-Verbände liess zunächst an einen Unfall oder eine Übung denken, tatsächlich trafen sich aber Mitglieder unterschiedlicher Vereine und Verbände zum traditionellen Neujahrsschwimmen durch die Erft.

Neben einigen mit Nikolausmützen ausstaffierten Schwimmern konnte man die Teilnehmer des Tauchsportvereins PULCHRA AMPHORA relativ Dezent in ihren Tauchanzügen ausmachen, während die Teilnhmer der DRK-Wasserwacht – in roter Montur – und die Teilnehmer der Feuerwehr – in Reflex-Gelb – deutlich aufwändiger ausstaffiert waren. Natürlich durften auch die Rettungsschwimmer der DLRG nicht fehlen.

Nach der Verkündung der üblichen Spielregeln und Sicherheitshinweisen begaben sich dann rund 90 Unerschütterliche neben den Stromschnellen der Wehres bei Brata ins aufgewühlte Wasser.


Mit Unterstützung der einen oder anderen "Schwimmhilfe" trieben die Teilnehmer so, in Gruppen der Erftmündung entgegen. Auf der Strecke durch das für Anfang Januar mit ca 12-14 °C, durch die Abwässer des Rheinischen Braunkohlegebietes und der Kraftwerke verhältnismäßig warme Wasser, mussten sie dennoch aufmerksam sein. Galt es doch Untiefen zu umschwimmen, in den Kurven nicht abzudriften und den Hindernissen auszuweichen, die vom Herbststurm noch ins und über das Gewässer ragten.

 

Zeitweise wurden die Neujahrsschwimmer von Paddlern begleitet, die auf der Erft unterwegs waren. Eine erste willkommene Pause wurde in Höhe des Kinderbauernhofes eingelegt.
Kurz vor der Brücke, auf der die Zuschauer die Schwimmer beobachteten verließen die Teilnehmer das Wasser um sich von den Helfern der Wasserwacht mit heißem Glühwein, Tee und Kuchen versorgen zu lassen.


Nach der kurzen Pause gingen die Teilnehmer hinter dem Wehr wieder ins Wasser und trieben in verschiedenen Formationen auf die Stelle zu, an der es richtig spannend werden sollte. Diese ist nämlich bei den Kanuten sehr beliebt und bietet für die Wildwasser-Fans eine beliebte Trainingsmöglichkeit.


Die Wildwasserstelle hinter dem Zülow-Gebäude bzw. Reitstall war eine willkommene Herausforderung für die Neujahrsschwimmer. Während die Paddler eine Pause einlegten passierten die Schwimmer den in Fließrichtung rechten Brückenbogen einzeln oder in Reihe und mussten versuchen die Spur zu halten um den Steinen auszuweichen und kein Wasser zu schlucken.

Wer froh war, diese Stelle geschafft zu haben konnte eine weitere Pause einlegen. Wer aber die Herausforderung besonders interessant fand, verließ das Wasser hier nur um vor der Brücke anzustehen und ein weiteres mal diesen Streckenabschnitt zu durchschwimmen.

 

 

 

 

 

 

 

 


Nach der Wildwasser-Passage ging es gemächlich in den letzten Streckenabschnitt.
Auch dieser gehört zu den Trainingsstrecken der Paddler und barg andere Gefahren.
Hier ging es zunächst darum nicht mit dem Hintern aufzusetzen und danach, nicht in der Verwirbelung hängen zu bleiben. Das schien für die Schwimmer mitunter einfacher zu sein als für die "Schwimmhilfen".

Nach rund zwei Stunden erreichten die Neujahrsschwimmer gegen 14 Uhr das Ziel. Der Ausstieg war für alle kurz vor der Erftmündung in den Rhein, auf Höhe der Sportanlage Grimlinghausen. Hier schnell einmal über den Deich, den Sportplatz überqueren, die trockenen Sachen aus den Begleitfahrzeugen holen und eilig unter die heißen Duschen.

Nach dem Duschen und in trockener Kleidung wurden die Teilnehmer, Begleiter und Helfer dann mit heißer Suppe versorgt. Tische und Bänke waren von den Helfern bereits aufgebaut und so fand das Neujahrsschwimmen 2015 bei Sonnenschein und Temperaturen im leichten Plus-Bereich für alle einen von Innen gewärmten Abschluss.
Die Vereine und Verbände warten nun gespannt auf die Wassersportsaison 2015.

 

Fotos: © Udo Leist


28.11.2014

Es tut sich was am Kirmesplatz

Heute gab es ein erstes sichtbares Zeichen zum Thema Supermarkt auf dem Kirmesplatz in Reuschenberg. Bei milden Temperaturen (Ende November) und verhaltenem Sonnenschein fuhr ein Tieflader mit einem großen Bauschild auf den Fuß-/Radweg an der Bergheimerstraße.


Nachdem das Haltegerüst aufgestellt worden war schwebte das erste Bauschild am Haken des Krans unter den Augen von Peter Röttger (r2w-architekten) und Andreas Lyssi (Arbeitskreis Reuschenberg) an seinen vorgesehenen Platz. Dort wurde es in luftiger Höhe fachgerecht befestigt. Das zweite Schild folgte entsprechend und zusammen signalisieren sie nun offensichtlich den Startschuß zum Baubeginn des "Reuschenberger Marktes" wie das Projekt nach seiner Vollendung heißen soll. Geplant wurde ein Lebensmittel- und Drogeriemarkt, eine ärztliches Dienstleistungszentrum und eine Bäckerei mit Café. Darf man dem Bauschild Glauben schenken so deutet es auf eine Außengastronomie hin, einen ansprechend gestalteten Platz und eine Bebauung, die weit entfernt ist von den "üblichen Blechkisten" die manch Reuschenberger Bürger hier befürchtet hatte.

Detailliertere Informationen können sich alle Interessierten am Samstag, 29.11. auf dem Lichtermarkt des Arbeitskreises holen. Dort werden die Architekten und Planer ihre Entwürfe vorstellen und entsprechend Fragen beantworten. Ein Grund mehr den Lichtermarkt zu besuchen, der ab 14 Uhr wieder einige Überraschungen und Angebote für die Reuschenberger und geschätzte Besucher präsentieren wird. Gegen 18 Uhr endet dieser Event dann im Lichterfest des Heimatvereines, bei dem sicher bei dem einen oder anderen Glühwein oder Bierchen über die Planung diskutiert wird.

 

Fotos: Udo Leist


Herzlich Willkommen in Reuschenberg

 

Die Online Plattform www. reuschenberg-online.de ist eine Informationsplattform für und über Reuschenberg und Umgebung. Hier finden Sie wissenswertes über den Stadtteil, immer wieder benötigte Informationen, Telefon- und Notrufnummern, Adressen und links zur Stadtverwaltung, Vereinen, und vielem mehr.
Betreiber ist der Arbeitskreis Reuschenberger Einzelhändler und Dienstleister, der sich als Gemeinschaft in vielfältiger Weise für den Stadtteil, seine Bewohner und seine Infrastruktur engagiert.

Wir wünschen viel Freude beim Entdecken.

 

10.04.2013

Neuer Vorstand des Arbeitskreises Reuschenberger Einzelhändler und Dienstleister

 

Am 10.04.2013 wurde ein neuer Vorstand des Arbeitskreises Reuschenberger Einzelhändler und Dienstleister für das kommende Jahr gewählt. Fortan vertreten Andreas Lyssi, Claudia Weipert-Lyssi und Reinhold Gauder den Arbeitskreis.

10.04.2013

Aktuelles zum geplanten Lebensmittelmarkt


(Aus den öffentlichen Unterlagen zur Ratssitzung des Stadtrates Neuss vom 25.02.2013, Tagesordnungspunkt 7)

Anlass und Zweck der Planung des neuen Lebensmittelmarktes

Die Stadt Neuss betreibt die Stärkung des zentralen Versorgungsbereichs an der Bergheimer Straße im Stadtteil Reuschenberg. Dieser stellt eines der fünf in dem Einzelhandelsgutachten der Stadt Neuss nachgewiesenen und abgegrenzten Nebenzentren im Stadtgebiet dar.

Entsprechend den in dem Einzelhandelsgutachten enthaltenen Empfehlungen zur Stärkung des Nebenzentrums Reuschenberg soll der dort vorhandene Einzelhandelsbesatz durch die Ansiedlung eines sogenannten "Magnetbetriebs" ergänzt werden.

Als ein geeigneter Standort hierfür wurden durch die Stadt Freiflächen im Bereich Kirmesplatz in Reuschenberg festgelegt unter der Maßgabe, dass einerseits die Funktion des Areals als Austragungsort des Reuschenberger Schützenfestes sowie anderer Veranstaltungen uneingeschränkt erhalten bleibt und andererseits die in diesem Bereich bereits vorhandenen baulichen Nutzungen nicht beeinträchtigt werden.

Der Rat der Stadt Neuss hat in seiner Sitzung am 16. November 2012 entschieden, das Vorhaben der Vorhabenträgerin dieses Verfahrens, der OBJEKTPLAN Bauträgergesellschaft mbH, Neuss, zur Errichtung eines REWE-Supermarkts sowie ergänzender Nutzungen im nördlichen Teil des Kirmesplatzes als Grundlage für die weitere städtebauliche Entwicklung des Bereichs zu benennen.

Durch die Vorhabenträgerin wurde daraufhin die Vorhabenplanung weiterentwickelt und konkretisiert. Die Planung wird detailliert im Abschnitt 3 dieser Begründung erläutert.

Mit Schreiben vom 25. Februar 2013 hat die Vorhabenträgerin die Durchführung eines Verfahrens zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans auf der Grundlage des dazu gesondert überreichten Vorhaben- und Erschließungsplans gleichen Datums beantragt.

Im Rahmen der Durchführung des Bebauungsplanaufstellungsverfahrens sollen einerseits die städtebaurechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung des geplanten Vorhabens geschaffen und andererseits die städtebaulichen Entwicklungsziele der Stadt Neuss für das Zentrum von Reuschenberg gemäß den Vorgaben des Baugesetzbuches (BauGB) gesichert werden. Dabei sollen insbesondere auch Regelungen betreffend die Ausgestaltung des Vorhabens sowie die Verwirklichung der Planung festgelegt werden. Entsprechend den diesbezüglich bestehenden gesetzlichen Anforderungen soll u.a. ein Durchführungsvertrag zwischen der Vorhabenträgerin und der Stadt Neuss abgeschlossen werden.

Betreffend die konkreten städtebaulichen Zielsetzungen der Stadt Neuss für die Entwicklung des Stadtteilzentrums in Reuschenberg wird ebenfalls auf die nachfolgend im Abschnitt 3 dieser Begründung enthaltenen Ausführungen verwiesen.

 

15.01.2013

Rettungs-Hubschrauber in Reuschenberg

 

Am 15. Januar gegen 13:30 Uhr landete der ADAC Rettungshubschrauber auf dem verschneiten Kirmesplatz in Reuschenberg. Offensichtlich war wieder einmal schnelle und vor allem spezielle Hilfe notwendig. Der Baby-Notfallrettungs-
wagen war u.a auch vor Ort. Eine Hubschrauberlandung ist immer ein Spektakel - aber nicht aus Gründen der Schaulust sondern eher aus technischer Perspektive. Beim Abheben verabschiedete sich der Hubschrauber diesmal mit einem beeindruckenden Schneegestöber. Wir hoffen den Betroffenen konnte rechtzeitig geholfen werden und wünschen an dieser Stelle alles Gute.

Mit dem Supermarkt an dieser Stelle werden solche Einsätze demnächst schwieriger oder auf die gegenüberliegende Rasenfläche am Pfarrhaus verlagert werden müssen.